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Trotz Ablehnung der Initiative fordert der MV Luzern Massnahmen von Kanton und Agglomerationsgemeinden
Die Initiative «Für zahlbares und attraktives Wohnen» hat bei der Kantonsbevölkerung zwar keine Mehrheit gefunden, aber ein respektables Resultat erreicht. Die Stimmenverhältnisse in den Gemeinden zeigen eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung der Probleme zwischen den Agglomerationsgemeinden Luzerns und den ländlichen Regionen.
Die Stadtregion Luzern-Littau-Kriens-Emmen hat die Initiative unterstützt. Diese befürwortenden Stimmen kommen einer Aufforderung an den Kanton und die Agglomerationsgemeinden gleich, gemeinsam ein Massnahmenpaket für zahlbares und attraktives Wohnen zu schnüren: Bauland-Reserven sollen bevorzugt gemeinnützigen Wohnbauträgern zu tragbaren Konditionen angeboten werden. Mit den Partnern aus dem Kreis der Wohnbaugenossenschaften wird der MV Luzern den Druck aufrecht halten, damit die gesetzlichen Möglichkeiten vermehrt wieder genutzt werden.
Der MV Luzern hat bei seinen Mitgliedern eine grosse Unterstützung erfahren. Vor zwei Jahren waren die Unterschriften in Rekordzeit zusammen gekommen. Etliche Mitglieder haben die Kampagne mit einem finanziellen Beitrag unterstützt. Der MV Luzern dankt allen herzlich, die unser Anliegen unterstützt und an der Urne ein überzeugtes Ja eingelegt haben.
Mark Schmid, Präsident
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